SPRING • welt.de • Proof of Concept
UX-Konzept für ein redaktionelles Polling-Tool
Proof of Concept für ein internes Modul zur Erstellung, Ausspielung und Auswertung redaktioneller Umfragen. Meine Aufgabe war es, die Produktidee aus UX-Sicht zu konkretisieren und dabei die Bedürfnisse von Redaktion und Nutzer:innen gleichermaßen zu berücksichtigen. Das Ergebnis diente als Grundlage für die Bewertung einer Eigenentwicklung.
Was ist wichtig?
Proof of Concept statt fertiges Produkt: Konzipiert wurde ein internes Polling-Modul als Grundlage für eine mögliche Eigenentwicklung.
Strategischer Hintergrund: Die Lösung die Arbeitsabläufe in der Redaktion vereinfachen und Registrierungen fördern.
Zwei Nutzungsperspektiven: Das Konzept verbindet die Arbeitsabläufe der Redaktion mit der Teilnahme- und Registrierungsstrecke der Nutzer:innen.
End-to-End-UX: Der Umfang reichte von Erstellung und Verwaltung bis zu Live-Metriken, Funnel-Analyse und Registrierungs-Pitch.
Entscheidungsgrundlage: Das Konzept machte Anforderungen, Potenziale und offene Fragen der Make-or-Buy-Entscheidung sichtbar.
Ausgangssituation
Für die redaktionelle Meinungsforschung wurde bislang eine externe Panel-Lösung genutzt. Diese verursachte laufende Kosten, während die entstehenden Nutzungs- und Umfragedaten nur eingeschränkt intern verwendet werden konnten.
Der Product Owner bat mich daher, ein erstes UX-Konzept für ein redaktionelles Polling-Tool zu entwickeln. Ziel war es, zentrale Anforderungen sichtbar zu machen und den potenziellen Aufwand einer möglichen Eigenentwicklung besser einschätzen zu können.
Der größere strategische Kontext war der Wunsch, über redaktionelle Interaktionen Registrierungen für ein eigenes Panel zu fördern und so Nutzer langfristig enger an die Marke zu binden.
Herausforderung
Die zentrale Herausforderung lag im Spannungsfeld zwischen Nutzerinteresse, redaktionellem Bedarf und Stakeholder-Zielen.
Nutzer möchten unkompliziert teilnehmen und Ergebnisse sehen, ohne zur Registrierung gedrängt zu werden. Gleichzeitig sollen Registrierungen gefördert und Nutzungsdaten gewonnen werden. Die Redaktion wiederum benötigt ein einfach bedienbares Tool, das sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integriert.
Da für den Proof of Concept kein formaler Research-Prozess vorgesehen war, entstand das Konzept im fortlaufenden Austausch mit Redaktion und Business Intelligence — punktuelle Abstimmungen statt strukturierter Interviews, aber ausreichend, um redaktionelle Abläufe und relevante Kennzahlen realistisch einzuschätzen.
Die UX-Aufgabe bestand darin, diesen Zielkonflikt in ein klares, verständliches System zu übersetzen — ohne eine der drei Seiten gegen die anderen auszuspielen.
Startseite für eine schnelle Übersicht
Die Umfragen-Übersicht ist der operative Einstieg in das Tool. Sie zeigt der Redaktion, welche Formate existieren, in welchem Status sie sich befinden und welche Aktionen möglich sind.
Status, Typ, letzte Änderung, Teilnehmerzahl und Abschlussquote geben eine schnelle Orientierung. Die Seite ist bewusst keine vollständige Analyseansicht, sondern eine Verwaltungs- und Steuerungsansicht für den redaktionellen Alltag.
Mockup: Startseite

Schnellauswahl bei der Erstellung
Statt die Redaktion direkt mit komplexen Einstellungen zu konfrontieren, führt der Dialog zunächst durch wenige grundlegende Entscheidungen. So entsteht ein schneller Startpunkt für unterschiedliche Umfrage-Formate, ohne die spätere Erweiterbarkeit einzuschränken.
Mockup: Neue Umfrage erstellen

Editor für die Fragen
Fragen lassen sich einfach erstellen und in einer Live-Vorschau direkt prüfen und optimieren. Die Vorschau zeigt bewusst die mobile Ansicht, da dies der relevanteste Viewport ist.
Mockup: Editor mit Live-Vorschau

User Funnel mit Drop-off-Szenarien
Der Funnel bildet den Weg von der ersten Wahrnehmung bis zur möglichen Registrierung ab und macht jeden Schritt messbar. Die Redaktion und Produkt erkennen, wie sich Nutzer durch die Umfrage bewegen, an welchen Stellen sie abspringen und welche Elemente besonders gut funktionieren.
User Funnel

Metriken für Live-Umfragen
Für laufende Umfragen sind relevante Kennzahlen und zusätzliche Kontextinformationen direkt im Editor sichtbar. Darüber hinaus werden die einzelnen Schritte der Umfrage jeweils mit eigenen Performance-Werten versehen.
Mockup: Live-Umfrage mit Metriken

Registrierungs-Pitch: Mehrwert statt Pflicht
Der Registrierungs-Pitch wurde bewusst nach Teilnahme und Ergebnisdarstellung platziert. User erleben zuerst einen Nutzen, bevor sie zur Registrierung eingeladen werden.
Im Pitch werden konkrete Vorteile genannt. Die Registrierung wird damit nicht als technische Hürde wahrgenommen, sondern als freiwillige Erweiterung des Nutzungserlebnisses. Ab hier lässt sich die Conversion separat betrachten, ohne die eigentliche Teilnahme zu blockieren.
Mockup: Registrierungs-Pitch

Registrierung: niedrige Einstiegshürde
Für einen möglichst einfachen Einstieg in den Prozess wird die Eingabe auf ein Minimum reduziert. Hinweise zu Kostenfreiheit, Freiwilligkeit und Datenschutz schaffen Vertrauen.
Die CTA-Logik bietet eine klare Hauptaktion mit Rückkehrmöglichkeit. So wird die Registrierung gefördert, ohne Zwang zu vermitteln.
Mockup: Start Registrierung

Ergebnis
Entstanden ist ein Proof of Concept für ein redaktionelles Polling-Tool: eine Übersichtsseite mit ersten Metriken, ein reduzierter Erstellungsdialog, ein Editor mit mobiler Live-Vorschau, ein Screen für die Live-Umfrage mit Echtzeit-Metriken, ein Nutzer-Funnel mit Drop-off-Szenarien sowie Screens für Registrierungs-Pitch und Registrierung.
Das Konzept diente als Entscheidungsgrundlage für Product Owner und Stakeholder und machte Anforderungen, Potenziale und offene Fragen zur Eigenentwicklung sichtbar. Die Priorisierung verschob sich danach zugunsten anderer Projekte – ein Schicksal, das viele Proof-of-Concepts in agilen Redaktionen teilen.
Fazit
Für mich war dieses Projekt besonders wertvoll, weil es die strategische Rolle von UX sichtbar machte. Statt fertige Anforderungen umzusetzen, ging es darum, eine offene Produktidee eigenständig zu strukturieren — und eine belastbare Grundlage für eine Entscheidung zu schaffen, die sonst allein auf Bauchgefühl oder Kostenvergleich beruht hätte.
Über diese Projekt
Produkt
Redaktionelles Polling-Tool als Proof of Concept
Plattform
Webbasiertes Redaktionstool · Mobile Preview für Nutzeransicht
Kontext
Build-vs.-Buy-Frage: externe Panel-Lösung vs. mögliches internes Modul
Meine Rolle
Strategische UX-Konzeption, Anforderungsstrukturierung, User Flows, Funnel-Logik und Screen-Konzepte
Zusammenarbeit
Product Owner, Redaktion, Stakeholder und Business Intelligence / Analytics
Output
Konzeptgrundlage zur Bewertung einer möglichen Eigenentwicklung
Meine Projekte
Ausgewählte Arbeiten

Deutsche Welle
Eine mehrsprachige News-App neu strukturieren – nicht als mobile Kopie der Website, sondern als eigenständiges Produkt.
Projekt ansehen →

Deutsche Welle
Ein neues Format mit kompakter Informationsarchitektur macht dynamische Nachrichtenlagen für Nutzer:innen schneller erfassbar und bleibt zugleich flexibel für die Redaktion nutzbar.
Projekt ansehen →

Deutsche Welle
Komplexe Datengrafiken auf kleinen Screens verständlich, bedienbar und skalierbar machen.
Projekt ansehen →

spring / welt.de
Ein internes Polling-Tool konzipieren als Entscheidungsgrundlage für eine Make-or-Buy-Frage
Projekt ansehen →

welt.de
Eine zentrale Arbeitsoberfläche für die Redaktion entwickeln, die die Kuratierung der Startseite erleichtert und gleichzeitig die Qualität steigert.
Projekt ansehen →
welt.de
SUS-Benchmark und Lab-Test machten Usability-Probleme sichtbar und lieferten konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung.
Projekt ansehen →
Ich freue mich über eine Nachricht.
Ich freue mich über eine Nachricht.
hallo@christophkönig.com ↗Offen für: Remote-Positionen · Projektarbeit · Hybrid in Berlin, Wolfsburg, Magdeburg, Göttingen
SPRING • welt.de • Proof of Concept
UX-Konzept für ein redaktionelles Polling-Tool
Proof of Concept für ein internes Modul zur Erstellung, Ausspielung und Auswertung redaktioneller Umfragen. Meine Aufgabe war es, die Produktidee aus UX-Sicht zu konkretisieren und dabei die Bedürfnisse von Redaktion und Nutzer:innen gleichermaßen zu berücksichtigen. Das Ergebnis diente als Grundlage für die Bewertung einer Eigenentwicklung.
Was ist wichtig?
Proof of Concept statt fertiges Produkt: Konzipiert wurde ein internes Polling-Modul als Grundlage für eine mögliche Eigenentwicklung.
Strategischer Hintergrund: Die Lösung die Arbeitsabläufe in der Redaktion vereinfachen und Registrierungen fördern.
Zwei Nutzungsperspektiven: Das Konzept verbindet die Arbeitsabläufe der Redaktion mit der Teilnahme- und Registrierungsstrecke der Nutzer:innen.
End-to-End-UX: Der Umfang reichte von Erstellung und Verwaltung bis zu Live-Metriken, Funnel-Analyse und Registrierungs-Pitch.
Entscheidungsgrundlage: Das Konzept machte Anforderungen, Potenziale und offene Fragen der Make-or-Buy-Entscheidung sichtbar.
Ausgangssituation
Ausgangssituation
Für redaktionelle Meinungsforschung wurde bislang eine externe Panel-Lösung genutzt. Diese verursachte laufende Kosten, während die entstehenden Nutzungs- und Umfragedaten nur eingeschränkt intern verwendet werden konnten.
Der Product Owner bat mich daher, ein erstes UX-Konzept für das redaktionelle Modul eines Polling-Tools zu entwickeln. Ziel war es, zentrale Anforderungen sichtbar zu machen und zu prüfen, ob ein internes Modul zur Erstellung, Ausspielung und Auswertung redaktioneller Umfragen perspektivisch eine sinnvolle Ergänzung oder Alternative zu einer externen Lösung sein könnte.
Das Konzept war als Proof of Concept angelegt. Es sollte nicht das vollständige Meinungspanel abbilden, sondern ein zentrales Modul greifbar machen: ein redaktionelles Polling-Tool mit Umfragen-Übersicht, Editor, Nutzer-Funnel, Registrierungsimpuls und ersten Analyseansätzen.
Der größere strategische Kontext war der Wunsch, über redaktionelle Interaktionen Registrierungen zu fördern, Datenhoheit zu stärken und Nutzer langfristig enger an die Marke zu binden.
Herausforderung
Die zentrale Herausforderung lag im Spannungsfeld zwischen Nutzerinteresse, redaktionellem Bedarf und Stakeholder-Zielen.
Nutzer möchten unkompliziert teilnehmen und Ergebnisse sehen, ohne zur Registrierung gedrängt zu werden. Gleichzeitig sollen Registrierungen gefördert und Nutzungsdaten gewonnen werden. Die Redaktion wiederum benötigt ein einfach bedienbares Tool, das sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integriert.
Da für den Proof of Concept kein formaler Research-Prozess vorgesehen war, entstand das Konzept im fortlaufenden Austausch mit Redaktion und Business Intelligence — punktuelle Abstimmungen statt strukturierter Interviews, aber ausreichend, um redaktionelle Abläufe und relevante Kennzahlen realistisch einzuschätzen.
Die UX-Aufgabe bestand darin, diesen Zielkonflikt in ein klares, verständliches System zu übersetzen — ohne eine der drei Seiten gegen die anderen auszuspielen.
Startseite für eine schnelle Übersicht
Die Umfragen-Übersicht ist der operative Einstieg in das Tool. Sie zeigt der Redaktion, welche Formate existieren, in welchem Status sie sich befinden und welche Aktionen möglich sind.
Status, Typ, letzte Änderung, Teilnehmerzahl und Abschlussquote geben eine schnelle Orientierung. Die Seite ist bewusst keine vollständige Analyseansicht, sondern eine Verwaltungs- und Steuerungsansicht für den redaktionellen Alltag.
Mockup: Startseite

Schnellauswahl bei der Erstellung
Statt die Redaktion direkt mit komplexen Einstellungen zu konfrontieren, führt der Dialog zunächst durch wenige grundlegende Entscheidungen. So entsteht ein schneller Startpunkt für unterschiedliche Umfrage-Formate, ohne die spätere Erweiterbarkeit einzuschränken.
Mockup: Neue Umfrage erstellen

Editor für die Fragen
Fragen lassen sich einfach erstellen und in einer Live-Vorschau direkt prüfen und optimieren. Die Vorschau zeigt bewusst die mobile Ansicht, da dies der relevanteste Viewport ist.
Mockup: Editor mit Live-Vorschau

User Funnel mit Drop-off-Szenarien
Der Funnel bildet den Weg von der ersten Wahrnehmung bis zur möglichen Registrierung ab und macht jeden Schritt messbar. Die Redaktion und Produkt erkennen, wie sich Nutzer durch die Umfrage bewegen, an welchen Stellen sie abspringen und welche Elemente besonders gut funktionieren.
User Funnel

Metriken für Live-Umfragen
Für laufende Umfragen sind relevante Kennzahlen und zusätzliche Kontextinformationen direkt im Editor sichtbar. Darüber hinaus werden die einzelnen Schritte der Umfrage jeweils mit eigenen Performance-Werten versehen.
Mockup: Live-Umfrage mit Metriken

Registrierungs-Pitch: Mehrwert statt Pflicht
Der Registrierungs-Pitch wurde bewusst nach Teilnahme und Ergebnisdarstellung platziert. User erleben zuerst einen Nutzen, bevor sie zur Registrierung eingeladen werden.
Im Pitch werden konkrete Vorteile genannt. Die Registrierung wird damit nicht als technische Hürde wahrgenommen, sondern als freiwillige Erweiterung des Nutzungserlebnisses. Ab hier lässt sich die Conversion separat betrachten, ohne die eigentliche Teilnahme zu blockieren.
Mockup: Registrierungs-Pitch

Registrierung: niedrige Einstiegshürde
Für einen möglichst einfachen Einstieg in den Prozess wird die Eingabe auf ein Minimum reduziert. Hinweise zu Kostenfreiheit, Freiwilligkeit und Datenschutz schaffen Vertrauen.
Die CTA-Logik bietet eine klare Hauptaktion mit Rückkehrmöglichkeit. So wird die Registrierung gefördert, ohne Zwang zu vermitteln.
Mockup: Start Registrierung

Ergebnis
Entstanden ist ein Proof of Concept für ein redaktionelles Polling-Tool: eine Übersichtsseite mit ersten Metriken, ein reduzierter Erstellungsdialog, ein Editor mit mobiler Live-Vorschau, ein Screen für die Live-Umfrage mit Echtzeit-Metriken, ein Nutzer-Funnel mit Drop-off-Szenarien sowie Screens für Registrierungs-Pitch und Registrierung.
Das Konzept diente als Entscheidungsgrundlage für Product Owner und Stakeholder und machte Anforderungen, Potenziale und offene Fragen zur Eigenentwicklung sichtbar. Die Priorisierung verschob sich danach zugunsten anderer Projekte – ein Schicksal, das viele Proof-of-Concepts in agilen Redaktionen teilen.
Fazit
Für mich war dieses Projekt besonders wertvoll, weil es die strategische Rolle von UX sichtbar machte. Statt fertige Anforderungen umzusetzen, ging es darum, eine offene Produktidee eigenständig zu strukturieren — und eine belastbare Grundlage für eine Entscheidung zu schaffen, die sonst allein auf Bauchgefühl oder Kostenvergleich beruht hätte.
Entstanden ist ein Proof of Concept für ein redaktionelles Polling-Tool: eine Übersichtsseite mit ersten Metriken, ein reduzierter Erstellungsdialog, ein Editor mit mobiler Live-Vorschau, ein Screen für die Live-Umfrage mit Echtzeit-Metriken, ein Nutzer-Funnel mit Drop-off-Szenarien sowie Screens für Registrierungs-Pitch und Registrierung.
Das Konzept diente als Entscheidungsgrundlage für Product Owner und Stakeholder und machte Anforderungen, Potenziale und offene Fragen zur Eigenentwicklung sichtbar.
Das Konzept diente als Entscheidungsgrundlage für Product Owner und Stakeholder und machte Anforderungen, Potenziale und offene Fragen zur Eigenentwicklung sichtbar. Die Priorisierung verschob sich danach zugunsten anderer Projekte — ein Schicksal, das viele Proof-of-Concepts in agilen Redaktionen teilen.
Über diese Projekt
Produkt
Redaktionelles Polling-Tool als Proof of Concept
Plattform
Webbasiertes Redaktionstool · Mobile Preview für Nutzeransicht
Kontext
Build-vs.-Buy-Frage: externe Panel-Lösung vs. mögliches internes Modul
Meine Rolle
Strategische UX-Konzeption, Anforderungsstrukturierung, User Flows, Funnel-Logik und Screen-Konzepte
Zusammenarbeit
Product Owner, Redaktion, Stakeholder und Business Intelligence / Analytics
Output
Konzeptgrundlage zur Bewertung einer möglichen Eigenentwicklung
Meine Projekte
Ausgewählte Arbeiten

Deutsche Welle
Eine mehrsprachige News-App neu strukturieren – nicht als mobile Kopie der Website, sondern als eigenständiges Produkt.
Projekt ansehen →

Deutsche Welle
Ein neues Format mit kompakter Informationsarchitektur macht dynamische Nachrichtenlagen für Nutzer:innen schneller erfassbar und bleibt zugleich flexibel für die Redaktion nutzbar.
Projekt ansehen →

Deutsche Welle
Komplexe Datengrafiken auf kleinen Screens verständlich, bedienbar und skalierbar machen.
Projekt ansehen →

spring / welt.de
Ein internes Polling-Tool konzipieren als Entscheidungsgrundlage für eine Make-or-Buy-Frage
Projekt ansehen →

welt.de
Eine zentrale Arbeitsoberfläche für die Redaktion entwickeln, die die Kuratierung der Startseite erleichtert und gleichzeitig die Qualität steigert.
Projekt ansehen →
welt.de
SUS-Benchmark und Lab-Test machten Usability-Probleme sichtbar und lieferten konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung.
Projekt ansehen →
Ich freue mich über eine Nachricht.
Ich freue mich über eine Nachricht.
hallo@christophkönig.com ↗Offen für: Remote-Positionen · Projektarbeit · Hybrid in Berlin, Wolfsburg, Magdeburg, Göttingen
SPRING • welt.de • Proof of Concept
UX-Konzept für ein redaktionelles Polling-Tool
Proof of Concept für ein internes Modul zur Erstellung, Ausspielung und Auswertung redaktioneller Umfragen. Meine Aufgabe war es, die Produktidee aus UX-Sicht zu konkretisieren und dabei die Bedürfnisse von Redaktion und Nutzer:innen gleichermaßen zu berücksichtigen. Das Ergebnis diente als Grundlage für die Bewertung einer Eigenentwicklung.
Was ist wichtig?
Proof of Concept statt fertiges Produkt: Konzipiert wurde ein internes Polling-Modul als Grundlage für eine mögliche Eigenentwicklung.
Strategischer Hintergrund: Die Lösung die Arbeitsabläufe in der Redaktion vereinfachen und Registrierungen fördern.
Zwei Nutzungsperspektiven: Das Konzept verbindet die Arbeitsabläufe der Redaktion mit der Teilnahme- und Registrierungsstrecke der Nutzer:innen.
End-to-End-UX: Der Umfang reichte von Erstellung und Verwaltung bis zu Live-Metriken, Funnel-Analyse und Registrierungs-Pitch.
Entscheidungsgrundlage: Das Konzept machte Anforderungen, Potenziale und offene Fragen der Make-or-Buy-Entscheidung sichtbar.
Ausgangssituation
Für die redaktionelle Meinungsforschung wurde bislang eine externe Panel-Lösung genutzt. Diese verursachte laufende Kosten, während die entstehenden Nutzungs- und Umfragedaten nur eingeschränkt intern verwendet werden konnten.
Der Product Owner bat mich daher, ein erstes UX-Konzept für ein redaktionelles Polling-Tool zu entwickeln. Ziel war es, zentrale Anforderungen sichtbar zu machen und den potenziellen Aufwand einer möglichen Eigenentwicklung besser einschätzen zu können.
Der größere strategische Kontext war der Wunsch, über redaktionelle Interaktionen Registrierungen für ein eigenes Panel zu fördern und so Nutzer langfristig enger an die Marke zu binden.
Herausforderung
Die zentrale Herausforderung lag im Spannungsfeld zwischen Nutzerinteresse, redaktionellem Bedarf und Stakeholder-Zielen.
Nutzer möchten unkompliziert teilnehmen und Ergebnisse sehen, ohne zur Registrierung gedrängt zu werden. Gleichzeitig sollen Registrierungen gefördert und Nutzungsdaten gewonnen werden. Die Redaktion wiederum benötigt ein einfach bedienbares Tool, das sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe integriert.
Da für den Proof of Concept kein formaler Research-Prozess vorgesehen war, entstand das Konzept im fortlaufenden Austausch mit Redaktion und Business Intelligence — punktuelle Abstimmungen statt strukturierter Interviews, aber ausreichend, um redaktionelle Abläufe und relevante Kennzahlen realistisch einzuschätzen.
Die UX-Aufgabe bestand darin, diesen Zielkonflikt in ein klares, verständliches System zu übersetzen — ohne eine der drei Seiten gegen die anderen auszuspielen.
Startseite für eine schnelle Übersicht
Die Umfragen-Übersicht ist der operative Einstieg in das Tool. Sie zeigt der Redaktion, welche Formate existieren, in welchem Status sie sich befinden und welche Aktionen möglich sind.
Status, Typ, letzte Änderung, Teilnehmerzahl und Abschlussquote geben eine schnelle Orientierung. Die Seite ist bewusst keine vollständige Analyseansicht, sondern eine Verwaltungs- und Steuerungsansicht für den redaktionellen Alltag.
Mockup: Startseite

Schnellauswahl bei der Erstellung
Statt die Redaktion direkt mit komplexen Einstellungen zu konfrontieren, führt der Dialog zunächst durch wenige grundlegende Entscheidungen. So entsteht ein schneller Startpunkt für unterschiedliche Umfrage-Formate, ohne die spätere Erweiterbarkeit einzuschränken.
Mockup: Neue Umfrage erstellen

Editor für die Fragen
Fragen lassen sich einfach erstellen und in einer Live-Vorschau direkt prüfen und optimieren. Die Vorschau zeigt bewusst die mobile Ansicht, da dies der relevanteste Viewport ist.
Mockup: Editor mit Live-Vorschau

User Funnel mit Drop-off-Szenarien
Der Funnel bildet den Weg von der ersten Wahrnehmung bis zur möglichen Registrierung ab und macht jeden Schritt messbar. Die Redaktion und Produkt erkennen, wie sich Nutzer durch die Umfrage bewegen, an welchen Stellen sie abspringen und welche Elemente besonders gut funktionieren.
User Funnel

Metriken für Live-Umfragen
Für laufende Umfragen sind relevante Kennzahlen und zusätzliche Kontextinformationen direkt im Editor sichtbar. Darüber hinaus werden die einzelnen Schritte der Umfrage jeweils mit eigenen Performance-Werten versehen.
Mockup: Live-Umfrage mit Metriken

Registrierungs-Pitch: Mehrwert statt Pflicht
Der Registrierungs-Pitch wurde bewusst nach Teilnahme und Ergebnisdarstellung platziert. User erleben zuerst einen Nutzen, bevor sie zur Registrierung eingeladen werden.
Im Pitch werden konkrete Vorteile genannt. Die Registrierung wird damit nicht als technische Hürde wahrgenommen, sondern als freiwillige Erweiterung des Nutzungserlebnisses. Ab hier lässt sich die Conversion separat betrachten, ohne die eigentliche Teilnahme zu blockieren.
Mockup: Registrierungs-Pitch

Registrierung: niedrige Einstiegshürde
Für einen möglichst einfachen Einstieg in den Prozess wird die Eingabe auf ein Minimum reduziert. Hinweise zu Kostenfreiheit, Freiwilligkeit und Datenschutz schaffen Vertrauen.
Die CTA-Logik bietet eine klare Hauptaktion mit Rückkehrmöglichkeit. So wird die Registrierung gefördert, ohne Zwang zu vermitteln.
Mockup: Start Registrierung

Ergebnis
Entstanden ist ein Proof of Concept für ein redaktionelles Polling-Tool: eine Übersichtsseite mit ersten Metriken, ein reduzierter Erstellungsdialog, ein Editor mit mobiler Live-Vorschau, ein Screen für die Live-Umfrage mit Echtzeit-Metriken, ein Nutzer-Funnel mit Drop-off-Szenarien sowie Screens für Registrierungs-Pitch und Registrierung.
Das Konzept diente als Entscheidungsgrundlage für Product Owner und Stakeholder und machte Anforderungen, Potenziale und offene Fragen zur Eigenentwicklung sichtbar. Die Priorisierung verschob sich danach zugunsten anderer Projekte – ein Schicksal, das viele Proof-of-Concepts in agilen Redaktionen teilen.
Fazit
Für mich war dieses Projekt besonders wertvoll, weil es die strategische Rolle von UX sichtbar machte. Statt fertige Anforderungen umzusetzen, ging es darum, eine offene Produktidee eigenständig zu strukturieren — und eine belastbare Grundlage für eine Entscheidung zu schaffen, die sonst allein auf Bauchgefühl oder Kostenvergleich beruht hätte.
Über diese Projekt
Produkt
Redaktionelles Polling-Tool als Proof of Concept
Plattform
Webbasiertes Redaktionstool · Mobile Preview für Nutzeransicht
Kontext
Build-vs.-Buy-Frage: externe Panel-Lösung vs. mögliches internes Modul
Meine Rolle
Strategische UX-Konzeption, Anforderungsstrukturierung, User Flows, Funnel-Logik und Screen-Konzepte
Zusammenarbeit
Product Owner, Redaktion, Stakeholder und Business Intelligence / Analytics
Output
Konzeptgrundlage zur Bewertung einer möglichen Eigenentwicklung
Meine Projekte
Ausgewählte Arbeiten

Deutsche Welle
Eine mehrsprachige News-App neu strukturieren – nicht als mobile Kopie der Website, sondern als eigenständiges Produkt.
Projekt ansehen →

Deutsche Welle
Ein neues Format mit kompakter Informationsarchitektur macht dynamische Nachrichtenlagen für Nutzer:innen schneller erfassbar und bleibt zugleich flexibel für die Redaktion nutzbar.
Projekt ansehen →

Deutsche Welle
Komplexe Datengrafiken auf kleinen Screens verständlich, bedienbar und skalierbar machen.
Projekt ansehen →

spring / welt.de
Ein internes Polling-Tool konzipieren als Entscheidungsgrundlage für eine Make-or-Buy-Frage
Projekt ansehen →

welt.de
Eine zentrale Arbeitsoberfläche für die Redaktion entwickeln, die die Kuratierung der Startseite erleichtert und gleichzeitig die Qualität steigert.
Projekt ansehen →
welt.de
SUS-Benchmark und Lab-Test machten Usability-Probleme sichtbar und lieferten konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung.
Projekt ansehen →
Ich freue mich über eine Nachricht.
Ich freue mich über eine Nachricht.
hallo@christophkönig.com ↗Offen für: Remote-Positionen · Projektarbeit · Hybrid in Berlin, Wolfsburg, Magdeburg, Göttingen