Deutsche Welle • UX-Konzeption
Komplexe Datenvisualisierungen müssen im redaktionellen Kontext schnell verständlich bleiben — auch auf kleinen Screens. Für dieses Proof of Concept entwickelte ich ein modulares UX-Modell, mit dem Nutzer bei Bedarf zusätzliche Details entdecken können, ohne von zu vielen Informationen überfordert zu werden.
Was ist wichtig?
Bestehende Infografiken waren statisches Visualisierungen und wurden ohne jegliche interaktion individuell gestaltet.
Die Formate wurden nach Datentyp, Funktion und Interaktionsmodell analysiert und hinsichtlich ihrer Standardisierbarkeit bewertet.
Im Mittelpunkt standen Orientierung, geringe kognitive Belastung, gut erreichbare Touch-Elemente und barrierearme Nutzung.
Das Konzept trennt Orientierung, Darstellung, Information und Interaktion in klar definierte, wiederverwendbare Bereiche.
Der Vergleich mit bestehenden Lösungen bestätigte eine verständlichere Bedienung und bessere Skalierbarkeit für redaktionelle Anwendungen.
Herausforderung
Statische Infografiken stoßen schnell an Grenzen, wenn sie viele Datenpunkte, Vergleichswerte oder Detailinformationen enthalten. Werden alle Informationen gleichzeitig gezeigt, entsteht visuelle Überlastung. Werden zu wenige Informationen gezeigt, fehlt Nutzer:innen der Zugang zu relevanten Details.
Dafür analysierte ich bestehende Umsetzungen, identifizierte wiederkehrende Muster und leitete daraus eine standardisierte Struktur für interaktive Infografiken ab.
Zentrale UX-Frage
Wie können Infografiken mehr Tiefe bieten und gleichzeitig auf Mobile gut nutzbar sein?
Der Kern des Konzepts war nicht mehr Interaktion an sich, sondern kontrollierte Vertiefung: Nutzer sollen Details entdecken können, ohne von Informationen überreizt zu werden.
Ausgangslage: viele Formate, wenig Standardisierung
Bestehende Infografiken wurden auf Gemeinsamkeiten, wiederkehrende Elemente und mobile Schwachstellen untersucht. Die Platzhalter markieren Bereiche für die analysierten Ausgangsformate.
Beispiele
Vorgehen
Ich habe bestehende interaktive Infografiken auf dw.com aus UX-Sicht analysiert und nach Funktion, Datentyp und Interaktionsmodell geclustert. Dabei wurde unterschieden, welche Formate sich für mobile Standardisierung eignen und welche aufgrund ihrer Komplexität eher als eigenständige Storytelling-Formate funktionieren.
Im Fokus standen Orientierung, Informationshierarchie, Interaktionslogik, mobile Bedienbarkeit, Lesbarkeit, Accessibility und kognitiver Aufwand.
Identifizierte Probleme und Anforderungen
Pain Points aus den Benchmark-Fallbeispielen
Abgeleitete Anforderungen
Lösung
Die Lösung basiert auf einem modularen Modell für interaktive Infografiken. Ziel war es die Bereiche für Interaktion und Informationen klar voneinander zu trennen und dadurch sowohl die Nutzung als auch die Erstellung komfortabler zu machen.
Einheitliche Informationsarchitektur
Feste Zonen sorgen für eine bessere Übersicht. Aus dem unteren Bereich wird die Dartstellung in der Informationszone gesteuert. Hier sind Interaktionenelemente leicht erreichbar und Informationen werden während der Interaktion nicht von Daumen oder Finger verdeckt und das Auge muss nicht so nicht so viel springen.
Orientierung
Titel, Kurzbeschreibung
Informationszone
Primäre Werte aus der Interaktion mit der Grafik werden hier angezeigt
Zeichenfläche
Interaktionszone
Filtern und Auswählen mit Chips, Buttons und Dropdowns
Transparenz
Quelle, Datum, Methodik
Mockups mit Beispielen
Flächendiagramm
User hat die Selection Line verschoben. Alle Werte werden oben angezeigt.
Titel
Aktuelle Auswahl
Primärer Wert
Karte mit Chips
Titel
Aktuelle Auswahl
Primärer Wert
Filter 1
Filter 2
Filter 3
Karte mit Datenpunkten
Titel
Aktuelle Auswahl
Primärer Wert
+
−
Umsetzungen im Vergleich
Um die Anforderungen an mobile interaktive Infografiken für dw.com besser einzuordnen, wurden drei Umsetzungsvarianten verglichen: eine statische Grafik, eine standardisierte Datawrapper-Umsetzung und mein eigenes Konzept.
Statische Infografik

Umsetzung mit Datawrapper
Interaktives Beispiel
Umsetzung UX Konzept
Interaktives Beispiel
Hinweis: Diese Umsetzung erfolgte mit Codex und diente zur Überprüfungen des Konzepts. Sie ist nicht Teil meiner Arbeit bei der Deutschen Welle.
Ergebnis
Das Konzept schafft ein wiederverwendbares UX-Modell für interaktive Infografiken im Datenjournalismus.
Klarere Orientierung
Daten, Kontext, Filter und Aktionen sind in nachvollziehbare Zonen gegliedert.
Bessere mobile Bedienbarkeit
Interaktionen verdecken relevante Daten nicht und bleiben mit Touch-Gesten kontrollierbar.
Praktikabler Workflow
Das Modell unterstützt Redaktionen und Infografiker bei konsistenteren Umsetzungen.
Fazit
Das Projekt zeigt, dass Interaktivität nur dann einen Mehrwert bietet, wenn sie die Nutzung vereinfacht. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Funktionen anzubieten, sondern Daten, Kontext und Aktionen so zu strukturieren, dass Nutzer Informationen kontrolliert vertiefen können.
Gerade auf mobilen Geräten müssen interaktive Infografiken lesbar, steuerbar und jederzeit wieder verlassbar bleiben.
Meine Projekte
Ausgewählte Arbeiten

Deutsche Welle
Eine mehrsprachige News-App neu strukturieren – nicht als mobile Kopie der Website, sondern als eigenständiges Produkt.
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Deutsche Welle
Ein neues Format mit kompakter Informationsarchitektur macht dynamische Nachrichtenlagen für Nutzer:innen schneller erfassbar und bleibt zugleich flexibel für die Redaktion nutzbar.
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Deutsche Welle
Komplexe Datengrafiken auf kleinen Screens verständlich, bedienbar und skalierbar machen.
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SPring / welt.de
Ein internes Polling-Tool konzipieren als Entscheidungsgrundlage für eine Make-or-Buy-Frage
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welt.de
Eine zentrale Arbeitsoberfläche für die Redaktion entwickeln, die die Kuratierung der Startseite erleichtert und gleichzeitig die Qualität steigert.
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welt.de
SUS-Benchmark und Lab-Test machten Usability-Probleme sichtbar und lieferten konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung.
Projekt ansehen →
Über dieses Projekt
Produkt
Interaktive Infografiken für DW.com
Plattform
Responsive Website · Fokus Mobile
Kontext
Datenjournalismus mit komplexen Visualisierungen
Meine Rolle
Analyse, UX-Konzeption, Architekturmodell, Mockups und Click-Dummy
Zusammenarbeit
Abstimmung mit Infografikern und Datenjournalisten
Output
Modulares UX-Modell für interaktive Grafiktypen
Ich freue mich über eine Nachricht.
hallo@christophkönig.com ↗Offen für: Remote-Positionen · Projektarbeit · Hybrid in Berlin, Wolfsburg, Magdeburg, Göttingen
Deutsche Welle • UX-Konzeption
Komplexe Datenvisualisierungen müssen im redaktionellen Kontext schnell verständlich bleiben — auch auf kleinen Screens. Für dieses Proof of Concept entwickelte ich ein modulares UX-Modell, mit dem Nutzer bei Bedarf zusätzliche Details entdecken können, ohne von zu vielen Informationen überfordert zu werden.
Was ist wichtig?
Bestehende Infografiken waren statisches Visualisierungen und wurden ohne jegliche interaktion individuell gestaltet.
Die Formate wurden nach Datentyp, Funktion und Interaktionsmodell analysiert und hinsichtlich ihrer Standardisierbarkeit bewertet.
Im Mittelpunkt standen Orientierung, geringe kognitive Belastung, gut erreichbare Touch-Elemente und barrierearme Nutzung.
Das Konzept trennt Orientierung, Darstellung, Information und Interaktion in klar definierte, wiederverwendbare Bereiche.
Der Vergleich mit bestehenden Lösungen bestätigte eine verständlichere Bedienung und bessere Skalierbarkeit für redaktionelle Anwendungen.
Herausforderung
Statische Infografiken stoßen schnell an Grenzen, wenn sie viele Datenpunkte, Vergleichswerte oder Detailinformationen enthalten. Werden alle Informationen gleichzeitig gezeigt, entsteht visuelle Überlastung. Werden zu wenige Informationen gezeigt, fehlt Nutzer:innen der Zugang zu relevanten Details.
Dafür analysierte ich bestehende Umsetzungen, identifizierte wiederkehrende Muster und leitete daraus eine standardisierte Struktur für interaktive Infografiken ab.
Zentrale UX-Frage
Wie können Infografiken mehr Tiefe bieten und gleichzeitig auf Mobile gut nutzbar sein?
Der Kern des Konzepts war nicht mehr Interaktion an sich, sondern kontrollierte Vertiefung: Nutzer sollen Details entdecken können, ohne von Informationen überreizt zu werden.
Ausgangslage: viele Formate, wenig Standardisierung
Bestehende Infografiken wurden auf Gemeinsamkeiten, wiederkehrende Elemente und mobile Schwachstellen untersucht. Die Platzhalter markieren Bereiche für die analysierten Ausgangsformate.
Beispiele
Vorgehen
Ich habe bestehende interaktive Infografiken auf dw.com aus UX-Sicht analysiert und nach Funktion, Datentyp und Interaktionsmodell geclustert. Dabei wurde unterschieden, welche Formate sich für mobile Standardisierung eignen und welche aufgrund ihrer Komplexität eher als eigenständige Storytelling-Formate funktionieren.
Im Fokus standen Orientierung, Informationshierarchie, Interaktionslogik, mobile Bedienbarkeit, Lesbarkeit, Accessibility und kognitiver Aufwand.
Identifizierte Probleme und Anforderungen
Pain Points aus den Benchmark-Fallbeispielen
Abgeleitete Anforderungen
Lösung
Die Lösung basiert auf einem modularen Modell für interaktive Infografiken. Ziel war es die Bereiche für Interaktion und Informationen klar voneinander zu trennen und dadurch sowohl die Nutzung als auch die Erstellung komfortabler zu machen.
Einheitliche Informationsarchitektur
Feste Zonen sorgen für eine bessere Übersicht. Aus dem unteren Bereich wird die Dartstellung in der Informationszone gesteuert. Hier sind Interaktionenelemente leicht erreichbar und Informationen werden während der Interaktion nicht von Daumen oder Finger verdeckt und das Auge muss nicht so nicht so viel springen.
Orientierung
Titel, Kurzbeschreibung
Informationszone
Primäre Werte aus der Interaktion mit der Grafik werden hier angezeigt
Zeichenfläche
Interaktionszone
Filtern und Auswählen mit Chips, Buttons und Dropdowns
Transparenz
Quelle, Datum, Methodik
Mockups mit Beispielen
Flächendiagramm
User hat die Selection Line verschoben. Alle Werte werden oben angezeigt.
Titel
Aktuelle Auswahl
Primärer Wert
Karte mit Chips
Titel
Aktuelle Auswahl
Primärer Wert
Filter 1
Filter 2
Filter 3
Karte mit Datenpunkten
Titel
Aktuelle Auswahl
Primärer Wert
+
−
Umsetzungen im Vergleich
Um die Anforderungen an mobile interaktive Infografiken für dw.com besser einzuordnen, wurden drei Umsetzungsvarianten verglichen: eine statische Grafik, eine standardisierte Datawrapper-Umsetzung und mein eigenes Konzept.
Statische Infografik

Umsetzung mit Datawrapper
Interaktives Beispiel
Umsetzung UX Konzept
Interaktives Beispiel
Hinweis: Diese Umsetzung erfolgte mit Codex und diente zur Überprüfungen des Konzepts. Sie ist nicht Teil meiner Arbeit bei der Deutschen Welle.
Ergebnis
Das Konzept schafft ein wiederverwendbares UX-Modell für interaktive Infografiken im Datenjournalismus.
Klarere Orientierung
Daten, Kontext, Filter und Aktionen sind in nachvollziehbare Zonen gegliedert.
Bessere mobile Bedienbarkeit
Interaktionen verdecken relevante Daten nicht und bleiben mit Touch-Gesten kontrollierbar.
Praktikabler Workflow
Das Modell unterstützt Redaktionen und Infografiker bei konsistenteren Umsetzungen.
Fazit
Das Projekt zeigt, dass Interaktivität nur dann einen Mehrwert bietet, wenn sie die Nutzung vereinfacht. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Funktionen anzubieten, sondern Daten, Kontext und Aktionen so zu strukturieren, dass Nutzer Informationen kontrolliert vertiefen können.
Gerade auf mobilen Geräten müssen interaktive Infografiken lesbar, steuerbar und jederzeit wieder verlassbar bleiben.
Über dieses Projekt
Produkt
Interaktive Infografiken für DW.com
Plattform
Responsive Website · Fokus Mobile
Kontext
Datenjournalismus mit komplexen Visualisierungen
Meine Rolle
Analyse, UX-Konzeption, Architekturmodell, Mockups und Click-Dummy
Zusammenarbeit
Abstimmung mit Infografikern und Datenjournalisten
Output
Modulares UX-Modell für interaktive Grafiktypen
Meine Projekte
Ausgewählte Arbeiten

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Ein internes Polling-Tool konzipieren als Entscheidungsgrundlage für eine Make-or-Buy-Frage
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welt.de
Eine zentrale Arbeitsoberfläche für die Redaktion entwickeln, die die Kuratierung der Startseite erleichtert und gleichzeitig die Qualität steigert.
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SUS-Benchmark und Lab-Test machten Usability-Probleme sichtbar und lieferten konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung.
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Ich freue mich über eine Nachricht.
hallo@christophkönig.com ↗Offen für: Remote-Positionen · Projektarbeit · Hybrid in Berlin, Wolfsburg, Magdeburg, Göttingen
Deutsche Welle • UX-Konzeption
Komplexe Datenvisualisierungen müssen im redaktionellen Kontext schnell verständlich bleiben — auch auf kleinen Screens. Für dieses Proof of Concept entwickelte ich ein modulares UX-Modell, mit dem Nutzer bei Bedarf zusätzliche Details entdecken können, ohne von zu vielen Informationen überfordert zu werden.
Was ist wichtig?
Bestehende Infografiken wurden individuell als statisches Visualisierungen erstellt und waren ohne jegliche Interaktion.
Die Formate wurden nach Datentyp, Funktion und Interaktionsmodell analysiert und hinsichtlich ihrer Standardisierbarkeit bewertet.
Im Mittelpunkt standen Orientierung, geringe kognitive Belastung, gut erreichbare Touch-Elemente und barrierearme Nutzung.
Das Konzept trennt Orientierung, Darstellung, Information und Interaktion in klar definierte, wiederverwendbare Bereiche.
Der Vergleich mit bestehenden Lösungen bestätigte eine verständlichere Bedienung und bessere Skalierbarkeit für redaktionelle Anwendungen.
Herausforderung
Statische Infografiken stoßen schnell an Grenzen, wenn sie viele Datenpunkte, Vergleichswerte oder Detailinformationen enthalten. Werden alle Informationen gleichzeitig gezeigt, entsteht visuelle Überlastung. Werden zu wenige Informationen gezeigt, fehlt Nutzer:innen der Zugang zu relevanten Details.
Dafür analysierte ich bestehende Umsetzungen, identifizierte wiederkehrende Muster und leitete daraus eine standardisierte Struktur für interaktive Infografiken ab.
Zentrale UX-Frage
Wie können Infografiken mehr Tiefe bieten und gleichzeitig auf Mobile gut nutzbar sein?
Der Kern des Konzepts war nicht nur Interaktion an sich, sondern mehr Übersicht und kontrollierte Vertiefung: Nutzer sollen Details entdecken können, ohne Orientierung und Lesefluss zu verlieren.
Ausgangslage: viele Formate, wenig Standardisierung
Bestehende Infografiken wurden auf Gemeinsamkeiten, wiederkehrende Elemente und mobile Schwachstellen untersucht. Die Platzhalter markieren Bereiche für die analysierten Ausgangsformate.
Beispiele
Vorgehen
Ich habe bestehende interaktive Infografiken auf dw.com aus UX-Sicht analysiert und nach Funktion, Datentyp und Interaktionsmodell geclustert. Dabei wurde unterschieden, welche Formate sich für mobile Standardisierung eignen und welche aufgrund ihrer Komplexität eher als eigenständige Storytelling-Formate funktionieren.
Im Fokus standen Orientierung, Informationshierarchie, Interaktionslogik, mobile Bedienbarkeit, Lesbarkeit, Accessibility und kognitiver Aufwand.
Identifizierte Probleme und Anforderungen
Pain Points aus den Benchmark-Fallbeispielen
Abgeleitete Anforderungen
Lösung
Die Lösung basiert auf einem modularen Modell für interaktive Infografiken. Ziel war es die Bereiche für Interaktion und Informationen klar voneinander zu trennen und dadurch sowohl die Nutzung als auch die Erstellung komfortabler zu machen.
Einheitliche Informationsarchitektur
Feste Zonen sorgen für eine bessere Übersicht. Aus dem unteren Bereich wird die Dartstellung in der Informationszone gesteuert. Hier sind Interaktionenelemente leicht erreichbar und Informationen werden während der Interaktion nicht von Daumen oder Finger verdeckt und das Auge muss nicht so nicht so viel springen.
Orientierung
Titel, Kurzbeschreibung
Informationszone
Primäre Werte aus der Interaktion mit der Grafik werden hier angezeigt
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Umsetzungen im Vergleich
Um die Anforderungen an mobile interaktive Infografiken für dw.com besser einzuordnen, wurden drei Umsetzungsvarianten verglichen: eine statische Grafik, eine standardisierte Datawrapper-Umsetzung und mein eigenes Konzept.
Statische Infografik

Umsetzung mit Datawrapper
Interaktives Beispiel
Umsetzung UX Konzept
Interaktives Beispiel
Hinweis: Diese Umsetzung erfolgte mit Codex und diente zur Überprüfungen des Konzepts. Sie ist nicht Teil meiner Arbeit bei der Deutschen Welle.
Ergebnis
Das Konzept schafft ein wiederverwendbares UX-Modell für interaktive Infografiken im Datenjournalismus.
Klarere Orientierung
Daten, Kontext, Filter und Aktionen sind in nachvollziehbare Zonen gegliedert.
Bessere mobile Bedienbarkeit
Interaktionen verdecken relevante Daten nicht und bleiben mit Touch-Gesten kontrollierbar.
Praktikabler Workflow
Das Modell unterstützt Redaktionen und Infografiker bei konsistenteren Umsetzungen.
Fazit
Das Projekt zeigt, dass Interaktivität nur dann einen Mehrwert bietet, wenn sie die Nutzung vereinfacht. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Funktionen anzubieten, sondern Daten, Kontext und Aktionen so zu strukturieren, dass Nutzer Informationen kontrolliert vertiefen können.
Gerade auf mobilen Geräten müssen interaktive Infografiken lesbar, steuerbar und jederzeit wieder verlassbar bleiben.
Über dieses Projekt
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Interaktive Infografiken für DW.com
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Responsive Website · Fokus Mobile
Kontext
Datenjournalismus mit komplexen Visualisierungen
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Output
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